Farbe ist nicht gleich Farbe

HKS-Farbfelder

Download der HKS-Palette

im Offset- oder Digitaldruck auf Papier wird üblicherweise im Vierfarbmodus gedruckt. Die Farbzusammensetzung ist Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). Aus diesen vier Farben können annähernd alle Farbtöne des Farbspektrums durch unterschiedlich starke Aufrasterung (optische Deckung) der Druckfarben erreicht werden (Sie kennen das vom Wasserfarbkasten: Blau und Gelb gibt Grün, mischt man Schwarz dazu, bekommt man Oliv…). Wenn eine Mischung bzw. Aufrasterung der Farben nicht gewollt ist (weil man einen glatten Farbton möchte), bedient man sich so genannter Sonderfarben (Beispielpalette HKS zum Herunterladen). Das sind vom Farbenhersteller fertig angemischte Farben (Zum Beispiel das Kodak®-Rot, das Siemens®-Türkis, das IBM®-Dunkelblau etc.) Allerdings verteuert das die Druckproduktion etwas und ist auch nur im Offsetdruck, nicht im Digitaldruck möglich. Welches Druckverfahren gewählt wird ist eine Frage der Auflage und des Preises.

Scharf ist schön

Vektor- oder Pixeldaten – wo liegt der Unterschied? Vektordaten können beliebig vergrößert werden, Pixeldaten nicht. Demzufolge werden Logos möglichst immer aus Vektordaten erstellt. Zur Erklärung nehmen wir eine Linie. In Vektordaten sind das einfach zwei Punkte (Anfangs- und Endpunkt), die mit einer Linie verbunden werden. Diese ist, da sie nur aus diesen zwei Punkten besteht beliebig skalierbar und bleibt immer randscharf. In Pixeldaten besteht die Linie aus einer festen Anzahl von dicht aneinandergereihten Punkten, die im ersten Moment vom Auge als Linie wahrgenommen werden. Vergrößert man diese aber, werden die einzelnen Punkte und deren Zwischenraum ebenso vergrößert und irgendwann (ab 300%) für das Auge sichtbar (Stellen Sie sich einfach mal ganz nah vor ein Werbeplakat an einer Bushaltestelle, dann sehen Sie die Punkte in den vier Druckfarben). Das bedeutet natürlich einen starken Qualitätsverlust. Sie bekommen, wann immer möglich, Vektordaten (eps, pdf, bmp).